Praxis für Gesprächs-, Körper-, und Traumatherapie
-Ruth Hinsenkamp-
„Jede Aufgabe birgt eine Chance in sich.
Begegnen wir ihr, so wachsen wir, werden reifer, tiefer, stärker,
und strahlen immer mehr.”
Therapie-Angebote
Meine Praxis ist ein wertungsfreier, sicherer Raum, in welchem jeder willkommen ist genau wie er ist, und noch mehr werden darf wer er ist. Der persönliche und geschützte Kontakt in einem Feld des Vertrauens darf ein Schlüssel zu Versöhnung und Selbstheilung sein. Meine Präsenz, meine Empathie und emotionalen Fähigkeiten ermöglichen tief gehende, bleibende Veränderungen.
Gesprächs- und Körpertherapie
Polarity ist eine Gesprächs- und körperorientierte Therapieform, getragen von Achtsamkeit und Wertschätzung für jeden Menschen und seine Geschichte.
Sie bringt die Energie im Körper in ihren natürlichen Fluss und aktiviert und stärkt die im Menschen innewohnenden Selbstheilungskräfte.
Traumatherapie
Eine SE Sitzung wird durch die Grundhaltung geprägt, dass Trauma keine Krankheit oder Störung ist. Die körperliche und seelische Reaktion auf ein traumatisches Ereignis ist eine normale Reaktion. In der Therapie werden Ressourcen, die in der damaligen Situation fehlten oder verhindert wurden, aktiviert. Dazu werden Gespräch, Berührung und Bewegung angewendet.
SOMA Therapie
Durch Berührung, Bewegung und Unterstützung der bewussten Wahrnehmung unserer körperlichen Präsenz (Embodiment) sollen Auswirkungen von Stress, wie zum Beispiel emotionale Dysregulation, wieder in ein Gleichgewicht geführt werden.
Epigenetik und Therapie
Die Epigentik erklärt wie unsere Gene reguliert werden und wie wir zum Schöpfer unserer eigenen Genaktivität werden.
Die Epigenetik ist ein spannendes Forschungsgebiet, das sich mit der Veränderung der Genexpression befasst, die nicht auf Veränderungen der DNA-Sequenz zurückzuführen sind. Diese Veränderungen können durch Umweltfaktoren, Lebensstil oder andere externe Einflüsse verursacht werden. Die Epigenetik hat das Potenzial, unser Verständnis von Krankheiten und deren Behandlung zu revolutionieren.
Die Genetik ist der Bauplan des Körpers.
Die Epigenetik entscheidet wie dieser Bauplan genutzt wird.
Die Epigenetik reagiert flexibel auf unseren Lebensstil. Wir sind Schöpfer unserer eigenen Genaktivität, unserer Gesundheit, unseres Lebens.
Nicht nur Genetik, auch Teile der Epigenetik können vererbt werden und somit Teile des Lebensstils, was zu einer ganz anderen Verantwortung führt.
Negative Gedanken, destruktive Glaubenssätze wie ich bin nicht gut genug, ich bin nicht liebenswert, etc. wandeln sich in Botenstoffe, welche an unseren Zellmembranen andocken. Dann werden Signale von den Zellmembranen an die Zellkerne geschickt zu unserer Epigenetik, also zur Regulierung unserer Gene. Das können regulierende Gene sein, welche dann nicht mehr richtig funktionieren wie z.B. Gene des Immunsystems, welche deshalb nicht mehr richtig regulieren können. Gene, welche oxidativen Stress regulieren können auf einmal nicht mehr so reagieren wie sie sollten, Tumorsupressorgane können nicht mehr korrekt arbeiten wenn sie diesen chronischen Stresshormomen ausgesetzt sind, wie auch eine Vielzahl weiterer Gene. Wenn wir uns mit unseren Glaubens- und Gefühlsmuster auseinander setzen, und wir es schaffen positive, schöpferische Glaubensmuster zu etablieren so kehrt es sich um und wir haben mehr Selbstheilungsstoffe zur Verfügung wie z.B. Serotonin, Endorphine, DHEA, welche so unsere Epigenetik positiv regulieren. Das zeigt wie auf der Ebene des Geistes Einfluss genommen werden kann bis auf die Regulierung unserer Gene über verschiedene Interventionen.
Die Grunderfahrung als Kind während der Schwangerschaft wird zu einem Grundbedürfnis wenn wir auf der Welt sind. Z.B.
Bindung – wird zu einem Grundbedürfnis, welches wir als Kind haben werden
Schutz –
Wachstum –
Versorgung –
Dies sind Grundbedürfnisse. D.h. eine Grunderfahrung während des Wachsens im Mutterleib wird danach auf der Welt zu einem Grundbedürfnis.
Wenn diese Grundbedürfnisse über einen längeren Zeitraum nicht erfüllt werden, kann das zu traumatischen Erfahrungen führen. Trauma ist ein Schmerz, eine Wunde, welche wir in uns tragen.
Was passiert in uns wenn wir so eine Erfahrung machen? Diese Erfahrung wird in uns abgespeichert. Wird im späteren Leben eine Erinnerung an diese Erfahrung auch nur kurz wach gerufen, so wird das ganze Stresssystem wieder aktiv und wir sind wieder im chronischen Stress, und, sind wir uns dieses Ablaufes nicht bewusst, so sind wir jeden Tag im Stress. Deswegen ist es so wichtig, diese Erfahrungen anzuschauen.
Im heilenden Umfeld verändert sich die Epigenetik. – Eigenverantwortung (Studien mit Mäusen) So können transgenerationale Traumata aufgelöst werden.
Sind wir im chronischen Stress, so ist unser Immunsystem dauerhaft runter reguliert. Durch die Co-reugulierung fährt das Stresssystem runter und wir kommen in den Entspannungsmodus.
Transgenerationales Trauma
z.B. Existenzangst – ist es ein Thema, das zu mir gehört oder nicht?
Kollektives Trauma
Krieg, Hungersnot, Epidemien, .. Systeme, die wir uns selbst geschaffen haben: z.B. Schulsystem, Gesundheitssystem, Wirtschaftssystem,
Traumatische Erfahrungen können zu Süchten führen. Z.B. Konsum – wenn wir konsumieren fühlen wir uns besser, leichter, befriedigt
Die Epigenetik gibt uns die Eigenverantwortung zurück – sie macht uns bewusst, dass wenn wir heilen wollen, uns mit der ganzheitlichen Heilung auseinandersetzen müssen. Die Verantwortung für das Gesundwerden abzugeben, ist aus der Eigenverantwortung gehen und funktioniert nicht. Die Ursache für Krankheiten liegt zu 99% im Lebensstil.
Wenn wir wirklich mit uns selbst verbunden sind, so sind wir auch mit der Natur verbunden. Trauma spaltet ab, führt zu Trennung.
Bewusstsein schaffen für ganzheitliche Gesundheit (Eigenverantwortung – Epigenetik) Verständnis von Heilung
Traumabewusstsein in der Gesellschaft – individuell, transgenerational, kollektiv
Demut vor der Natur
Dies führt zu Veränderung in der Gemeinschaft und im Kollektiv
Trauma ist die grösste Veränderungsblockade, die wir haben
So werden wir zum Schöpfer unserer eigenen Genaktivität.
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Die Epigenetik ist ein faszinierendes Forschungsfeld, das sich mit Veränderungen der Genexpression befasst, die nicht auf Veränderungen der DNA-Sequenz zurückzuführen sind. Diese epigenetischen Veränderungen können durch Umweltfaktoren wie Ernährung, Stress oder Traumata ausgelöst werden und haben Auswirkungen auf die Entwicklung und Funktion von Zellen.
In den letzten Jahren hat die Forschung gezeigt, dass epigenetische Veränderungen auch eine Rolle bei psychischen Erkrankungen spielen können. Insbesondere in der Psychotherapie wird immer deutlicher, wie wichtig es ist, die epigenetischen Mechanismen zu verstehen, um effektive Therapien zu entwickeln.
Studien haben gezeigt, dass traumatische Erfahrungen in der Kindheit epigenetische Spuren hinterlassen können, die das Risiko für psychische Störungen im späteren Leben erhöhen. Durch psychotherapeutische Interventionen können diese epigenetischen Veränderungen möglicherweise rückgängig gemacht oder zumindest abgemildert werden.
Eine vielversprechende Methode ist die sogenannte "Epigenetische Psychotherapie", bei der therapeutische Interventionen gezielt darauf abzielen, epigenetische Veränderungen zu beeinflussen. Dies kann durch verschiedene Ansätze wie Achtsamkeitstraining, kognitive Verhaltenstherapie oder EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) geschehen.
Durch die Integration von Erkenntnissen aus der Epigenetik in die psychotherapeutische Praxis können Therapeuten individuellere und effektivere Behandlungsansätze entwickeln. Es wird immer deutlicher, dass psychische Gesundheit nicht nur durch genetische Faktoren bestimmt wird, sondern auch durch Umwelteinflüsse und Lebenserfahrungen geprägt ist.
In Zukunft könnten personalisierte Therapien auf Basis von epigenetischen Profilen entwickelt werden, um eine maßgeschneiderte Behandlung für jeden Patienten zu ermöglichen. Die Epigenetik eröffnet somit neue Möglichkeiten für die Psychotherapie und könnte dazu
Hochsensilibität
Hoch sensible Menschen nehmen Reize intensiver wahr und reagieren stärker auf diese Reize als der Durchschnitt. Hochsensibilität betrifft etwa 15 bis 20 Prozent der Bevölkerung. Die Intensität der Wahrnehmung und emotionalen Reaktionen kann für hochsensible Menschen sowohl bereichernd als auch belastend sein.